Kleine Monster gibt es einfach überall. Denn den ganzen Tag toben und herumalbern macht mo-mo-monstermäßig viel Spaß! So sehr, dass das eine kleine Monster und das andere kleine Monster abends vor Müdigkeit anfangen zu glühen und zu leuchten. Da ist natürlich an Schlaf überhaupt nicht zu denken, sondern ... – Na, wir wollen nicht zu viel verraten. Lesen und kuscheln Sie selbst. Die Vorlesegeschichte von Sylvia Hultgren ist ein Monstervergnügen mit Schlafschöngarantie – versprochen!

 





Und wer schon mal etwas genauer lesen möchte, hier ein kleiner Auszug aus der Geschichte „Mo-Mo-Monster“ von Sylvia Hultgren:

 

Kleine Monster gibt es überall. Das weiß ja jeder. Sie toben kreischend

durch die Wohnung. Sie läuten an fremden Türen, rennen kreuz und quer

durch den Supermarkt, fassen immer alles an und bekommen einen

echten Wutanfall, wenn jemand schimpft. Sie machen Unordnung in ihren

Zimmern, sie singen schon früh am Morgen laut und tanzen mit schmutzigen

Schuhen auf dem Sofa. Sie spielen mit Essen, waschen sich niemals die

Hände und putzen ganz sicher nie die Nase, und – das weiß echt jeder – sie

haben bei alldem eine Menge Spaß.

Auch das eine kleine Monster und das andere kleine Monster waren so.

Sie waren Geschwister, und wenn die Leute sagten: „Ihr gleicht euch ja

wie ein Monster dem anderen“, riefen die beiden empört: „Gaaaar nicht!

Mo-Mo-Monsterquatsch!“. 

Da waren sie sich einig. Denn dass sie verschieden waren, das war ihnen

sehr wichtig.

Das eine kleine Monster sagte oft: „Ich bin ganz anders als du!“

Und das andere kleine Monster rief deshalb: „Gaaaar nicht! Ich bin ganz

anders als du!“

Woraufhin das eine kleine Monster schrie: „Gaaaar nicht! Ich bin noch viel

anderser als du!“

Dann zählten sie ihre Unterschiede auf. ...